zu Besuch bei Anita aka mywunderkammer

Bei Anita aka @mywunderkammer werden Lieblingsstücke gekonnt in Szene gesetzt. Ein harmonischer Stilmix, gezielt eingesetzte Farbakzente und unterschiedliche Materialien bestimmen die vier Wände ihrer tollen Altbauwohnung in Köln! Entdeckt habe ich sie ausnahmsweise mal wieder auf Solebich und war sofort Fan ihres Einrichtungsstiles. Auf dem 10 Jahre Solebich Wochenende dieses Jahr, haben wir uns dann auch endlich persönlich kennengelernt!

Liebe Anita, seit deiner Homestory auf Solebich kannte ich deine Wohnung und hab mich sehr gefreut, dich auch auf Instagram zu finden. Die Stimmung deiner Bilder begeistert mich immer wieder! Umso schöner ist es, dass Du uns heute deine Türen öffnest und uns hier einen Blick in deine Wohnung werfen lässt!

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Mit deinem Studio Wunderkammer entwickelst du Interior Design und Styling-Konzepte in unterschiedlichsten Bereichen. Jetzt erzähl mal, wonach gehst DU selbst beim Einrichten vor? Gibt es da irgendeine Regel, oder folgst Du eher deinen Launen und einem Bauchgefühl?

Erst einmal vielen Dank für deinen virtuellen Besuch, liebe Nina! Mein Einrichtungsmix entsteht in erster Linie aus dem Bauch heraus und meist auch mit einer großen Portion Glück, denn bei uns kommen mindestens genau so viele gebraucht gekaufte wie neue Möbel, unzählige Flohmarktfunde und einige Erbstücke zusammen. Regeln wende ich insofern an, als ich versuche diese bunte Mischung mit wiederkehrenden Farben, Formen und Materialien und ausgewogenen Proportionen harmonisch zu gestalten. Und meine pragmatische Ader setzt mir Grenzen beim Einrichten, Alltagstauglichkeit und Nachhaltigkeit sind mir wichtig.

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Hast Du ein absolutes Lieblingseck in eurer Wohnung?

Eigentlich nicht, viele Ecken in unserer Wohnung haben für mich ihren eigenen Reiz. Ich mag zum Beispiel unsere offene Küche mit dem alten kleinen Ledersofa sehr gerne, weil man es sich da beim Kochen oder Kaffee zubereiten nebenbei gemütlich machen kann. Aber genauso mag ich unseren Essplatz im Wohnzimmer mit dem großen Teak-Highboard aus den 1960er-Jahren, auch weil ich da Lieblingsdeko (kindersicher) arrangieren kann.

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Wenn Du dich entscheiden müsstest, auf welches Möbelstück könntest Du auf keinen Fall verzichten?

Auf einen Esstisch mit gemütlichen Stühlen würde ich nur ungern verzichten, da an ihm viel Familienleben stattfindet, allerdings hänge ich nicht emotional daran. Eher noch an unserem Schreibtisch, der ist ein Erbstück aus der Familie meines Mannes, und von dem werden wir uns daher wohl niemals trennen.

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Und zu guter Letzt, wie oft sieht es bei euch zu Hause so aufgeräumt aus wie auf den Bildern?

Wen wundert’s: Eher selten, beziehungsweise nur stellenweise. Ich bin zwar ein sehr ordnungsliebender Mensch, aber im Alltag fliegt dann doch oft Spielzeug durch die gesamte Wohnung, Wäscheständer stehen rum oder der Schreibtisch quillt über. Wir versuchen aber schon jeden Abend klar Schiff zu machen, und räumen auf, wenn Besuch kommt. Und so ähnlich zeige ich eben auch in meinen Fotos nur kleine Ausschnitte unseres Zuhauses, die gerade ‚besuchsfein’ sind. Zeit zum Fotografieren finde ich sowieso nur, wenn ich auch Zeit für’s Aufräumen habe.

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Fotocredit: mywunderkammer

Liebe Anita, ganz herzlichen Dank für deine tollen Bilder und das Du Teil von Nebenan geworden bist! Ich hoffe wir treffen uns im echten Leben auch ganz bald mal wieder!!

Ich freue mich über einen Kommentar

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