Cantine Cantona

Die „Cantine Cantona“ in der Müncher Maxvorstadt basiert auf zwei Konzepten: Mittags – Kantine mit Ausgabe auf Tabletts und Abends – schickes Restaurant. Ich würd sagen, ein Lokal der besonderen Art! Schon alleine die schlichte und ansprechende Gestaltung des Restaurants ist ein Grund dort mal vorbei zu schauen! 

Wie in jeder anderen Kantine, holt sich hier der Gast Mittags sein Gericht an der Essensausgabe per Tablett selbst ab. Trotzdem in diesem Fall eine Selbstbedienung mit eigenem Charme. Zur Mittagszeit stehen jeden Tag unterschiedliche Gerichte zur Auswahl, die ganz nach Geschmack mit unterschiedlichen Beilagen variiert werden können. Preislich bewegt sich das Hauptgericht um die 6-9€ je nach Beilage.  Daneben gibt es täglich wechselnde Salate oder Wraps.

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cantine cantona innen2Während zur Mittagszeit das Essen selbst geholt wird, übernimmt diese Aufgabe am Abend das Personal. Und auch die puristischen Holztische werden zu späterer Stunde zu eingedeckten Restauranttischen. Die reduzierte Karte fängt bei 2-Gängen (32€) an!

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Die Cantine Cantona hat sich dem „Farm to table“-Prinzip verschrieben. Das heißt frei übersetzt so viel wie „vom Bauern auf den Tisch“. Der Küchenchef Toni Fröschl betont, er kenne die Lieferanten aus der Region persönlich. Er verarbeitet in der Küche das, was sie ihm gerade anbieten. Im Sommer sind das alte Apfel- und Kartoffelsorten, im Winter viel Wild. Fröschl legt Wert auf Nachhaltigkeit. Keine langen Lieferwege, keine Pestizide. Deswegen muss noch lange nicht alles Bio sein. „Das soll nicht das Verkaufsargument sein.“ Die Qualität müsse stimmen. Zu allen Tageszeiten.

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Also, ab in die Schellingstr. 27/Ecke Türkenstr. zum selber testen!

Öffnungszeiten
Montag bis Samstag 11:00 – 02:00 Uhr

LOST WEEKEND

Passend zum anstehenden langen Wochenende, komme ich mal wieder mit einem „ich mach’s mir schön und esse (veganen) Kuchen Tipp!“

Wer aus München kannte sie nicht, die traditionsreiche Universitätsbuchhandlung Frank in der Schellingstrasse 3?  Leider musste sie vor knapp 2,5 Jahren schließen! Seit letztem November findet man hier nun das „Lost Weekend“, eine Lesecafé, mit äußerst sympathischer und minimalistischer Einrichtung aus Fichte. 

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Circus of Food

Heute gibts mal einen etwas anderen „Restaurant/Café-Tipp“.  Am Sonntag, 19. April 2015 startet das erste Foodtruck Festival in München. Im Viehhof des legendären Schlachthof Geländes in München kommen mehr als 40 Food Trucks zusammen und präsentieren ihre jeweiligen Produkte. Für die kleinsten Teilnehmer ist auch gesorgt, ein Kinderland ist Bestandteil des Festivals. Also, wer Sonntag nichts weiter vor hat, oder mal null Bock auf kochen – ab ins Münchner Schlachthofviertel!! Super Idee auch, pünktlich um 20:15 wird der Tatort übertragen!!

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„Streetfood und Leckereien aus coolen Foodtrucks sind aktuell im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. In den U.S.A., England und Co. sind sie schon seit Langem beliebt. Nun erobern sie die Herzen der deutschen Food-Liebhaber im Sturm: Etablierte Gastronomen legen sich kurzerhand einen Truck zu, ambitionierte Neulinge entwickeln spannende und innovative Gastronomiekonzepte. Mit Fastfood á la Fritten und Wurst haben die Konzepte oft nur wenig zu tun. Vielmehr achten die Foodtruck- Betreiber auf gesunde, ausgewogene Ernährung. Durch innovative Rezeptideen möchten sie dem Klischee Fast Food sei ungesund entgegenwirken. So ist es auch kein Wunder, dass hier unter anderem glutenfreie, kalorienarme und vegane Speisen angeboten werden. Gesunde Küche und Kreativität stehen somit immer an erster Stelle.“

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Das neue Kubitschek

Falls jemand noch nicht weiß, was er am Wochenende so machen soll bzw. sich eh im Münchner Westend „rumtreibt“, hier ein kleiner Tipp!

Vor einigen Jahren stand das Traditions Café Kubitscheck kurz vor dem Aus. Dann nahm sich Armin Steinauer diesem an und hat dem Kaffeehaus neues Leben eingehaucht. Das Stammhaus „Café Kubitscheck“ (Waldfriedhofstraße 105) ist eines der zwei letzten original 50er Jahre Cafés in München. Es wird seit 1958 betrieben und konnte nach einer großen Renovierung als Café erhalten werden. Hier finden auch die größeren Back- und Kochevents statt.

Das 2010 eröffnete zweite Café „Das neue Kubitscheck“ ist definitiv alles andere als ein klassisches Kaffeehaus. Das Motto des Cafés sticht einem schon beim Ankommen ins Auge: „Fuck the Backmischung“! Jepp, das ist mal ne klare Ansage. Es wird also hoher Wert auf Qualität und selbst gebackene Kuchen und Torten gelegt. Die Kuchen-Kreationen werden von Konditoren entworfen und gebacken.

Das neue Kubitschek_Außen

Neben einer großen Auswahl leckerer Kuchen im Café, kann man auch Sondertorten nach individuellen Vorstellungen bestellen. Selbstverständlich alle in Handarbeit gefertigt. In der integrierten Tortenwerkstatt wird im Team an immer neuen Tortenkreationen gearbeitet. Außerdem finden kleinere Cupcake-Workshops und Tortenkurse statt.

Das neue Kubitschek_Theke

kubitschek_torten

Dank der Designliga gibt es ein durchgängiges Gestaltungskonzept, vom Interior Design, einer Zeitung, anstelle der Standard Speisekarte und einem sehr coolen Corporate Design.

Das neue Kubitscheck, in der Gollierstraße 14, im Münchner Westend, ist ein modernes, kreatives und ziemlich ausgefallenes Café mit stylischer, aber dennoch einladender Aufmachung. Ach ja, Frühstück gibt’s da auch!

Das neue Kubitschek_Raum

das neue kubitschek

2013 wurde dann noch der Künstler-Tortenlieferdienst „bei Anruf Tort“ ins Leben gerufen. Äh ja, was soll ich sagen, ein Lieferdienst der etwas anderen Art. Aber lest doch einfach selbst, wer da die Torten liefert!!

„Unsere Dragqueen “BOBabachtzenuhr“ erklimmt als Rentier Rudolphia die Felskante wie Luis Trenker in seinen jungen Jahren, gleitet über das Gletscherfeld und bringt unsere Granatsplitter zu ihrem heimischen Hüttenzauber in den Alpen. Es knistert, wenn „Stormy Heather“ sich burlesk entkleidet und die Herren einer Vertretertagung für Küchengeräte, in ihrer Kaffeepause leicht nervös in ihrem Heißgetränk rühren und hervorragenden Blechkuchen aus dem Hause Kubitscheck genießen. Da wird mal so ein Jungspund 30 und ist manchmal schon ein bisserl frech, so schleppen mal die lieben Freunde „Shirley Goldberg“ alias Grace Jones an. Sie frisst ihm mit einen stahlharten Blick förmlich auf, schmettert ihr „Libertango“ überreicht ihm eine Sahnetorte in der sie dann noch einmal lasziv über die Kandierkirsche streicht und verschwindet wieder und lässt das verdutzte Geburtstagskind einfach zurück. So, oder ganz anders stricken wir individuelle Tortenlieferungen der eben ganz anderen Art.“

Das lasse ich jetzt mal auf euch wirken und würde sagen, schaut doch einfach selbst mal im Kubitschek vorbei!!! Danke liebe Hannah H. für die Empfehlung!

Originalfotos: Das neue Kubitschek

 

Pommes Boutique

Die Pommes Boutique gibt es seit 2006 in München in der Amalienstraße (Univiertel). Nach ihrer Erweiterung hat sie den Sprung in die Kategorie „Imbiss zum längeren Verweilen“ geschafft. Das Designkonzept stammt von SchmöllerArchitekten in Zusammenarbeit mit Michael Spindler, arge2. Und das sieht man auch. Hier betritt man ein Lokal, das seinen Gästen, neben hochwertigem hausgemachten Fast Food, ein durchgängiges Designkonzept liefert. 

pommes boutique aussen

Es erwartet einen ein ungewöhnliches Raumerlebnis aus knalligem Grün und Pink, kombiniert mit aus Eiche und Fichte gefertigten Möbeln. Schlichte, moderne Formen werden mit ländlichen Elementen kombiniert. Da kommt es schon vor, dass ein Tisch mal gedrechselte Beine hat, oder man auf einem original Bauerstuhl mit Herzerl-Lehne sitzt. Seit der Erweiterung ist ein Bayrisches Stüberl im Eck dazu gekommen, welches das stilistische Thema vorgibt! Besonderer Gag, die ausgefrästen Bauernstühle auf Sitzbänken und Rückenlehnen. Tolle Idee!!!

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Originalfoto: Pommes Boutique

rustikale ecke

Und dann dreht sich natürlich auch noch alles um Pommes. Original belgische Pommes und sage und schreibe 20 verschiedene Dips, die man sich selbst zapfen kann! Das nenn ich mal ein Farbenmeer! So schön diese Farbkombination!! Alle Currywurst- und Burger Liebhaber kommen auch nicht zu kurz und es gibt sogar Rohkoststicks zum dippen!

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Originalfoto: Pommes Boutique

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Nachdem sich diesen Faschingsdienstag viele Mütter gedacht haben, dass es eine gute Idee wäre mit den Kids dort essen zu gehen, kann ich auch sagen, dass die Angestellten nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen sind, wenn der Imbiss mit Kleinkindern bevölkert wird! Danke nochmal!!!

Götterspeise

Dieser Beitrag könnte einem durch’s pure Lesen das Hüftgold auf die Hüften treiben. Die GötterSpeise im Münchner Glockenbachviertel ist ein Traum für Schokoladenliebhaber. Schon von außen lässt sie (m)ein Liebhaber Herz höher schlagen und lockt einen von der anderen Straßenseite herüber. Die wunderschön und farbenfroh gestalteten Schaufenster lassen einem eigentlich gar keine andere Wahl, als „mal kurz reinzuschauen“, um „dann drinnen einen völligen Zeitverlust zu erleiden“. Wunderschön verpackt, toll präsentiert und verführerisch duftend kann man Stunden damit verbringen die Produkte zu erkunden. 

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Die vielen Köstlichkeiten, aber auch der zauberhafte „Schnickschnack“ lassen sich gar nicht auf einen Blick erfassen! Am Besten macht man dann zwischendurch einfach eine kleine Kaffee- oder Teepause, stärkt sich mit einem Kuchen oder testet einfach mal ein paar der leckeren Pralinen. Die Australian Handmade Chocolates habe ich bereits so einige Male getestet und immer für gut befunden.

„Die GötterSpeise führt eine Auswahl der aufregensten Schokoladen und köstlichsten Pralinen aus aller Welt. Mit Hilfe eines Chocolatiers und einer Patisiere finden sie zu allen feierlichen Höhepunkten des Jahres eine Auswahl überraschender hausgemachter Leckereien.“

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La Kaz

Diesen Donnerstag war ich endlich mal wieder im Münchner Westend. Abends! Mal wieder zu nem reinen Mädelsabend raus, keine Männer, keine Kinder! Wieso mach ich das eigentlich nochmal so selten? Ach ja, weil ich meist am Ende des Tages zu müde dazu bin.

La Kaz Fensterplatz

Getroffen haben wir uns im La Kaz, einer Mischung aus Restaurant und Bar. Das Lokal strahlt schon beim Reinkommen eine angenehme Atmosphäre aus.  Ideal, um bei einem Glas Wein einen gemütlichen Abend zu verbringen. Endlich mal keine Musikbeschallung, bei der man sein Gegenüber mehr anbrüllen muss, als dass man eine normale Unterhaltung führen kann.

LaKaz

Tief hängende Lampen verströmen angenehm warmes Licht. Alte Holztüren dienen in einigen Bereichen als Raumtrenner zwischen den Tischen und schaffen den Gästen kleine private Ecken. Ansonsten gibt es einen zentralen laaaangen Tisch in der Mitte! Soll durchaus kommunikationsfördernd wirken!

La Kaz Karte

Eine überschaubare feste Abendkarte wird von einer wechselnden Wochenkarte ergänzt. Perfekt, um nicht den Überblick zu verlieren und sich einigermaßen schnell entscheiden zu können, welches der leckeren Gerichte man den jetzt nehmen will. UND für Salatliebhaber gibt es eine echt gute Auswahl!

Jetzt muss es nur ganz doll dringend Frühling werden und zwar ein möglichst warmer, damit man auch wieder draußen sitzen kann!!

LaKazAussen

La Kaz Flyer

Originalfotos: La Kaz

„Danke Mädels, war wieder mal schön mit euch, dass müssen wir jetzt echt öfter machen!“

 

White Rabbit’s Room

Jetzt mal was für´s kommende Wochenende! Der White Rabbit’s Room in der Franziskanerstraße 19, Münchnen-Haidhausen, lässt einen eintauchen in die wunderschöne Märchenwelt von „Alice im Wunderland“. Die Besitzerin, Christina Doms, setzt auf leuchtend helles Interieur, auf weiße Wände und auf weiß lackierte Baumstämme. Die große Taschenuhr, des weißen Hasen in Lewis Carrolls Kinderbuch hängt natürlich auch an der Wand. Weiß und dann ein paar farbige Neonknaller dazwischen. Perfekt! Perfekt zum Start in den Morgen, zum Runterkommen in der Mittagspause oder einer stressigen Woche. Und am Wochenende gibt´s super leckere Waffeln!!

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Der Rabbit’s Room ist aber noch mehr als nur ein Café mit Frühstück, wechselnder Mittagskarte und lecker Kuchen. Schnickschnack und quasi alles, was das Herz begehrt, gibt es hier nämlich auch noch zu erstehen. Ein Teil des Cafés ist reserviert für den „White Rabbit’s Store“ in dem gerne während oder nach dem Besuch gestöbert werden darf!

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Ach ja, wer möchte, kann die Räumlichkeiten übrigens auch für Privatveranstaltungen mieten!!

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Originalfotos: White Rabbit’s Room

Café Jasmin

Betritt man das Café Jasmin in der Maxvorstadt, macht man gleichzeitig eine kleine Reise in die Vergangenheit. Als ich 2002 nach München gekommen bin und mich eine Freundin dort treffen wollte, habe ich beim abschließen meines Fahrrades erstmal überlegen müssen, ob ich mich in der Adresse getäuscht habe.

Der erste Eindruck von Außen ist aber auch eher abschreckend. Omi´s Rüschengardinen, nostalgischer Schriftzug und im großen und ganzen alles ein ziemlich altbackener Kaffeehausstil der 50er Jahre. Grüne Samtsofa’s und Sessel, die Bar ist mit cremefarbenen Leder gepolstert, viel Gold und Schnörkel. So falsch lag ich mit diesem Eindruck dann auch nicht. „Eröffnet wurde das Café 1948 von Irmin Bunjes zunächst noch in einem Flachbau neben dem Lenbachhaus, nach dem Abriss zog es dann in die heutigen Räume in der Augustenstraße um“. Die Einrichtung ist geblieben, auch den legendären Kaffee Diplomat mit Sahne und Eierlikör gibt es noch. Und die leckere Kuchen und Torten könnten auch prima von meiner Oma gebacken sein. SO, und jetzt geht es auch hier um den ersten Eindruck, ‚erste Eindrücke können täuschen‘. Oder nehmen wir noch diesen dazu, ‚lass dich nicht von Äußerlichkeiten täuschen!.

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café jasmin logo

Die Speisekarte des Cafés ist modern und täglich wechselnd, eine ausreichende Auswahl an Frühstück ist vorhanden (Vegan gibt´s auch) und am Abend gibt´s bis 1:00 Cocktails. Also mal ehrlich, da ist außer der Einrichtung nichts mehr altbacken. Der Kaffeeklatsch mit der Freundin war auch nicht der letzte, den ich in diesem Café geführt habe. Wer gerne mal eine kleine Zeitreise in die 50er Jahre machen möchte, sollte unbedingt nen Kaffee dort trinken!

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Originalfoto: Café Jasmin

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Restaurant PICNIC

Leider in viel zu großen Abständen findet mit meinen (Ex)Büromädels ein „Mädelsabend“ statt. An einem dieser Abende waren wir letztens im Restaurant und Bar PICNIC in der Barerstr.48 im Pinakothekenviertel hier in München. Die Küche ist sehr international.Von tibetischen Momos über orientalischen Houmus bis indisches Dal gibt es eine Menge nicht alltäglicher Gerichte. Der Chef und gelernte Grafikdesigner Markus Härle hat hier mit viel ästhetischen Gefühl ein tolles Lokal ins Leben gerufen. Das Essen ist wirklich ein Geschmackserlebnis gewesen und ich kann euch nur empfehlen dort mal vorbei zu schauen!!

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Originalfotos: PICNIC